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Vitamin D - Mit Tageslichtlampen künstlich produzieren

So funktioniert Vitamin D - wie dir die Tageslichtlampe bei deinem Glück hilft.

Aktualisiert am: 02. Februar 2019 | | Werbelinks sind mit * gekennzeichnet


Ratgeber


Vitamin D
Vitamin D gehört zu den wohl bekanntesten Vitaminen unseres Körpers, welches von diesem selbstständig produziert werden kann. Tatsächlich handelt es sich auch um ein Vitamin, das sehr positive Auswirkungen auf unsere Gesundheit haben kann. So baut es die Knochen auf und unterstützt die Struktur. Bekannt ist Vitamin D auch als Sonnenvitamin, da unser Körper Sonnenlicht benötigt, um dieses herstellen zu können. Da wir im Winter logischerweise eher weniger davon abbekommen, mangelt es uns gerade dann stark daran. Die Folgen bekommen viele nach nur wenigen Tagen zu spüren. Unser Immunsystem baum ab und lässt die Abwehrkräfte schrumpfen. Gleichzeitig lässt die Funktion unseres Herz-Kreislauf-Systems nach und wir fühlen uns müde, abgeschlagen und ausgelaugt. Auch der Blutzucker steigt, wir bekommen eine schlechtere Haut und unsere Laune sinkt in den Keller. Vitamin D ist demnach ein sehr lebenswichtiges Vitamin, welches es auf einem gesunden Spiegel zu halten gilt.

Vitamin D im menschlichen Körper

Vitamin D hat Forschungsergebnissen zufolge eine große Auswirkung auf das Herz und das Gehirn. Auch besteht ein Zusammenhang zwischen Vitamin D und Depressionen oder gar Krebs. Soll heißen, dass Vitamin D lebenswichtige Funktionen des Körpers unterstützt und ein Mangel diesbezüglich sogar relativ gefährlich werden kann. Es ist also darauf zu achten, dass unser Körper weiterhin Vitamin D produziert, auch wenn wir die Tage kürzer werden und wir folglich weniger Tageslicht abbekommen.

Im menschlichen Körper unterstützt Vitamin D beispielsweise die Entwicklung des Gehirns, vor allem bei Kindern. Somit schützt es auch vor psychischen Erkrankungen wie etwa Demenz oder Depressionen. Auch das Immunsystem und dessen Abwehrkräfte sind auf das Vitamin D unseres Körpers angewiesen. So beugt es nachweislich nicht nur Infektionskrankheiten vor, sondern auch diversen Allergien. Die Gründe für Erkältungen oder Grippewellen im Winter, sind demnach nicht auf das kalte Wetter oder Viren zu finden, vielmehr liegt es am mangelnden Vitamin D. Wirklich erstaunlich ist die Auswirkung im Bereich Krebs. So kann Vitamin D das Wachstum von Krebszellen und Tumoren hemmen und die Aufnahme von Kalzium erleichtern. Dies zusammen lässt das Krebsrisiko senken. Auch unser Herz-Kreislauf-System wird vom Vitamin D unterstützt, sodass es vor Verkalkungen der Blutgefäße schützt und die Durchblutung reguliert. Herzinfarkte und Schlaganfälle wären Folgen eines schlecht funktionierenden Herz-Kreislauf-Systems.

Weiterhin unterstützt Vitamin D unsere Knochen und baut Kalzium in diese ein. So sinkt das Risiko an Osteoporose oder anderen Knochenkrankheiten zu erkranken. Gleiches gilt für den Blutzuckerspiegel, denn VItamin D reguliert die Empfindlichkeit gegenüber Insulin und schützt damit vor Diabetes. Auch unsere Haut produziert Abwehrkräfte, sodass Vitamin D vor Entzündungen der Haut schützen kann und Akne oder Neurodermitis vorbeugen kann.

Im menschlichen Körper wird Vitamin D mit Hilfe des Sonnenlichtes produziert. Dabei handelt es sich um eine endogene Synthese und verschiedenen Reaktionen. Um diese Reaktionen im Körper zu erreichen, bedarf es einer UV-B-Strahlung von 280-315 nm Stärke. Sonnenstrahlen im Winter sind demnach zu schwach, um diese Reaktionen hervorrufen zu können, denn es bedarf nicht nur Licht, sondern auch Wärme.

Vitamin D Speicherung und Aufnahme

Im Körper wird Vitamin D gezielt gespeichert, beispielsweise im Fettgewebe und in den Muskeln. Diese Speicherfunktion ist sogar sehr bedeutsam, denn nur so ist es möglich, über den Winter zu kommen. Das Vitamin D ist zwar auch in verschiedenen Lebensmitteln enthalten, allerdings in keiner ausreichenden Menge. So müsste der Mensch täglich 22 Liter Milch trinken und 5 Kilogramm Käse essen, um den Bedarf an Vitamin D im Winter zu decken. Die Speicherfunktion ist also entscheidend dafür, ob wir im Winter an einer Unterversorgung leiden. Müdigkeit, Kopfschmerzen oder Kreislaufprobleme sind meist die ersten Anzeichen dafür, dass der Speicher zu Neige geht.

Zum Glück gibt es verschiedene Möglichkeiten, seinen Bedarf wieder aufzufüllen. Die Aufnahme von Vitamin D ist dabei auf jeden Fall nötig. Im Sommer genügen ein paar ausgiebige Sonnenbadestunden, wobei täglich eine Bestrahlung von 10-30 Minuten ausreichend sind. Dabei gilt: Je heller der Hauttyp, desto mehr Vitamin D kann produziert werden. Sonnenschutzmittel verringern die Aufnahme von Vitamin D dabei aber nicht, sodass man auch darauf nicht verzichten muss. Ab ins Sonnenstudio? Leider ist auch das keine Alternative, denn hier werden keine UV-B-Strahlen genutzt, sondern lediglich UV-A-Strahlen.

Tatsächlich stellen sich Tageslichtlampen als geeignete Möglichkeit heraus, um Vitamin D zu produzieren und um einen Mangel auszugleichen. Die Lampen sind mit einer UV-B-Strahlung ausgestattet, sodass hierüber Vitamin D im Körper produziert werden kann. Allerdings ist die Strahlung der Lampen relativ gering, sodass man diese nicht nach nur wenigen Minuten ausschalten muss. Hingegen sind Lichtduschen mit Röhren versehen, welche eine höhere UV-B-Strahlung abgibt.

Nebenwirkungen von Vitamin D

Auch Nebenwirkungen sind bekannt, welche durch die Einnahme von Vitamin D passieren können. Allerdings beziehen sich Nebenwirkungen ausschließlich auf eine Überdosierung. Das bedeutet, dass man durch reines Sonnenbaden definitiv keine Überdosierung erreichen kann. Und selbst mittels Präparaten ist es schwierig, zu viel Vitamin D aufzunehmen. Eine tatsächliche Gefahr an Vitamin D besteht erst bei über 250 ug täglich, was eine enorm große Menge bedeuten würde.

Eine Überdosierung von Vitamin D kann unter anderem zu Übelkeit und Erbrechen, Durchfall und Verstopfung oder Veränderungen des Stuhlgangs führen. Auch Muskelschmerzen, Müdigkeit und in seltenen Fällen ein erhöhtes Durstgefühl sind möglich. Das Auftreten diverser Nebenwirkungen ist aber trotzdem eher unwahrscheinlich, auch wenn man eine große Menge an Vitamin D aufnimmt.
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